Qual der Wa(h)l – Walwiederholung

Cover Walwiederholung

Neue Geschichten von und mit dem schrulligen Geisterwal Qual. Das Beste vom Blog, aber auch bis dato unveröffentlichte Storys. Enthält sogar bunte Bilder. Nur mal so.

Seitenzahl: 134
Verlag: Selbstverlag
Erscheinungstermin: 18. Juli 2013
ISBN-10: 300041312X
ISBN-13: 978-3000413124
Preis: 6,95€ (Print) bzw. 2,95€ (E-Book)

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…oder als E-Book im Kindle-Shop

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Qual der Wa(h)l – Kurzwaltaste
Die bekannten Episoden vom Blog im Taschenbuchformat!

Seitenzahl: 96
Verlag: Bloggingbooks (<–Arschgeigen!)
Erscheinungstermin: 5. September 2012
ISBN-10: 3841770576
ISBN-13: 978-3841770578
Preis: viel zu teuer

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Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten gibt’s per Mail an info@qualderwal.de.

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Qual der Wa(h)l – Pseudophilosophie mit einem Geisterwal
Der Roman mit den ersten gemeinsamen Abenteuern von Qual und mir. Erfahrt alles über Quals Herkunft und die Umstände unseres Kennenlernens.

Seitenzahl: viele
Verlag: ???
Erscheinungsdatum: Vielleicht im Herbst 2013, wahrscheinlich eher später. Mal kieken, wa?
Preis: unbezahlbar

Prolog

Warmer Regen bahnte sich seinen Weg durch das dichte Blattwerk des Waldes. „Du meinst, es ist soweit?“, fragte ich. „Denke schon.“ Gemeinsam legten wir die vermutete Strecke in Richtung Hütte zurück. Dort würde es warm sein. Warm und weitaus weniger nass. Zumindest wenn wir wirklich wie vereinbart erwartet werden würden – und uns nicht längst verirrt hatten. Jeder getane Schritt brachte uns dank der dicken Schicht Moos nahezu stumm ein Stück näher zur erhofften Erkenntnis. Wir kamen nur langsam voran, die dunklen Wolken machten aus dem schon bei Tageslicht nicht gerade erleuchteten Pfad eine Glaubensfrage. Theoretisch war er da, nur sehen konnte man rein gar nichts. Jeder unerwartete und ebenso schmerzhafte Ast im Gesicht ließ mich ungehalten fluchen. Mein Begleiter blieb davon natürlich wieder mal verschont. Immerhin roch es angenehm nach frischem Gras. „Sei wie ein Regentropfen – stürze dich mutig in die Tiefe!“, frohlockte er.

Mich ackern zu sehen, versetzte ihn regelmäßig in beste Laune. Auch mit zusammengekniffenen Augen war weit und breit kein Fenster zu sehen, das uneingeschränkte Sicht auf ein prasselndes Kaminfeuer gibt. „Wenn das hier alles vorbei ist, kann ich mich nicht mal mehr bei dir über diesen Mist beschweren. Und trotzdem wirst du mir wohl irgendwie fehlen.“ Das war wahrscheinlich das Netteste, was ich ihm jemals gesagt habe und just in diesem Augenblick wurde uns das auch bewusst. Untermalt vom sanften Rauschen des anhaltenden Schauers rührten wir uns nicht vom Fleck und sahen einander an. Mit einem milden Lächeln lehnte er sich gegen einen alten Baumstamm, erhaben nickte er mir zu, doch auch er konnte seinen Wehmut nicht verbergen. Ich weiß nicht mehr, wie lange wir dort so standen, die Zeit war für diese Nacht ohnehin relativ. Ununterbrochen lief mir Wasser durch meine löchrige alte Jacke den Rücken hinunter, Gänsehaut hatte ich allerdings aus anderen Gründen.

Meistens wird uns erst bewusst, was wir an Dingen haben, wenn sie sich anschicken aus unserem Leben zu verschwinden. Angestrengt suchte ich nach passenden Worten, die irgendwie vermocht hätten einen versöhnlichen Abschied einzuleiten. Doch ich schwieg. „Du mir auch“, sagte er schließlich, nachdem sich unter die zahlreichen Tropfen, die sich in meiner Kleidung und meinen Haaren sammelten und den Naturgesetzen folgend ihren Weg gen Waldboden suchten, zwei kleine Tränen gemischt hatten.

One thought on “

  1. Lieber Daniel, der Prolog ist schon mal toll…..ich freue mich sehr auf den Sommer, wenn ich “Qual” endlich endlich endlich in den Händen halten und lesen kann. Dickes Kompliment bis hierher ;-)

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