Nach einer Party mit Brummschädel aufzuwachen, ist immer noch besser als ein Käfer zu sein.
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Katastrophenstart
Wenn die Salami zum Frühstück alle ist, bezeichnet man dies wohl als Wurst-Case-Szenario.
Qual und Mark Wa(h)lberg
“Irgendwann werden sich die Pflanzen rächen!”, behauptete Qual plötzlich. Bis zu diesem Zeitpunkt war es eigentlich ein gemütlicher Sonntag ohne Anzeichen eines tiefgreifenden Diskurses. “Na schön. Wie kommst du darauf?”, fragte ich mehr genervt als interessiert, “hast du zu oft “The Happening” gesehen?” Quals Augen begannen zu leuchten. “Dr. Wahlberg präsentiert in dieser höchst authentischen Action-Dokumentation eindrucksvoll den Einfluss des Menschen auf die Umwelt und dessen Folgen.” “Momentchen mal. Action? Die meiste Zeit sieht man doch, wie dein geschätzter Herr Wahlberg durch die Gegend läuft und sich vor Wind fürchtet. Der Wind ist klasse dargestellt, sah zugegebenermaßen selten bedrohlicher aus. Abgesehen von “Twister” vielleicht. Trotzdem bleibts ein mittelmäßiger Hollywood-Streifen, nix mit Doku. Und überhaupt, DOKTOR Wahlberg, wo hast du das denn her?” Qual atmetete tief ein, ehe er mit Pathos in der Stimme entgegnete: “Ein Mann mit drei Nippeln lügt nun mal nicht!”
Qual und der Albtraum
“Aaaaaaaaaaaah, nicht der Micra!” Schweißgebadet wachte ich auf. Qual hockte immer noch an der Konsole und ballerte Zombies mit einer Nadelpistole nieder. Ein Blick auf die Uhr, es war kurz vor fünf am Morgen. “Alles okay, Danny-Boy?”, fragte er mich, ohne auch nur einen Moment vom Bildschirm wegzusehen. “Ich hab geträumt, dass Marc-Uwe Kling uns…naja, wohl doch eher mich, verklagt.” Nun schaute er doch zu mir. “Warum sollte er das tun?” Die Frage schien ernst gemeint. “Na überleg doch mal. Wie sieht das denn aus? Ein Typ, der mit einem sprechenden Tier in Berlin wohnt und sich über den Alltag und sonstigen Kram Gedanken macht. Das wirkt doch alles allzu abgekupfert, fehlt eigentlich nur noch, dass du kommunistisch bist.”
Qual schien kurz zu überlegen, ehe er sich wieder seinem Spiel zuwendete. “Und was war mit dem Micra?” Ich erzählte ihm von meiner ersponnenen Gerichtsverhandlung, an deren Ende der Richter mich zu 20 Jahren Steine kloppen verdonnerte und ich eben obendrein meinen Micra als quasi Wiedergutmachung an “Herrn Kling und Känguru” abzutreten hatte. Wie selbstverständlich antwortete er umgehend: “Mach dir mal keinen Kopf. Den Micra will kein Mensch haben, Steine kloppen ist so was von 19. Jahrhundert und überhaupt: Ich war auf der Grünen Woche – Känguru-Bratwurst schmeckt genauso wie eine normale Thüringer, das wird schon.” Ein letztes Zischen, dann ein Röcheln. Wieder ein Zombie weniger. “Ach übrigens, ich brauch ein neues Spiel, bin schon wieder durch.”
So gesehen
Auch ohne LKW kann eine Straße lasterhaft sein…
Qual und die Frauen
“Manche Frauen sind wie Zuckerwatte!” Erstaunt blickte ich von meinem Schreibtisch zu Qual, der merklich unruhig durch den Raum schwirrte. “Wie meinst du das?” Blöde Frage. Mit einem Blick, als hätte ich soeben zugegeben, niemals von Indiana Jones gehört zu haben, verließ Qual das Zimmer. Keine zehn Sekunden später kam er durch das Fenster wieder herein: “Jetzt mal im Ernst…In den meisten steckt nichts drin, irgendwie findet man sie aber trotzdem süß!” Mit dieser Aussage tat er zwar vielen Frauen Unrecht, dennoch überwog zunächst meine Neugier. “Hat dich eine abserviert?” “Abserviert? Bloßgestellt, verhohnepiepelt, ENTEHRT hat sie mich!”
Fortsetzung folgt…
Treppenwitz
Dinge, die man beim Möbeltransport stets aufs Neue feststellt:
1. Schritt für Schritt – Treppenstufen runterzählen hemmt eher, als das es motiviert.
2. Bergsteigerprinzip – Nach oben hin wird die Luft dünner.
3. Last but not least – Das letzte der vier gleichaussehenden Pakete ist immer das (zumindest gefühlt) schwerste.